Die Königliche Porzellan Manufaktur Nymphenburg

die Geschichte kunstvoller Handarbeit

Die kunstvollen Porzellanfiguren, Teller, Tassen und Vasen aus der im Jahre 1747 gegründeten Porzellan Manufaktur Nymphenburg sind auf der ganzen Welt bekannt und berühmt. Bereits in den jungen Bestehensjahren des Unternehmens arbeitete die Manufaktur mit namhaften Künstlern, Architekten und Designern zusammen und realisierte deren Entwürfe in feinstem Porzellan.

In der alteingesessenen Porzellan Manufaktur Nymphenburg legt man größten Wert auf die Arbeit von Hand: So werden die edlen Porzellanstücke in den Meisterwerkstätten des Hauses nach wie vor komplett von Hand hergestellt, in von Generation zu Generation überlieferten Techniken und einer Kunstfertigkeit, die Ihresgleichen sucht.

Seit 1761 hat die Königliche Porzellan Manufaktur Nymphenburg ihren Sitz im Schloss Nymphenburg. Bis heute wird die Kraft des Wassers im Nymphenburg Kanal dazu genutzt, die mechanischen Gerätschaften in der Produktionsstätte anzutreiben.

Im Jahre 1765 arbeiteten über 180 Angestellte in der Manufaktur und König Ludwig I – ein Liebhaber des erlesenen Porzellans – versorgte das Unternehmen mit vielen Aufträgen. Besonderer Beliebtheit erfreuten sich in dieser Zeit Tafelservice mit bayerischen Landschaften oder Kopien berühmter Gemälde.

Im 19. Jahrhundert verlagerte sich der Schwerpunkt der Produktion hin zum technischen und medizinischen Bereich, jedoch blieb auch die Warenpalette mit feinstem Tafelservice erhalten. Ein neuer Absatzmarkt erschloss sich durch die Produktion von robusterem Hotelporzellan, mit welchem vornehmlich Klöster beliefert wurden. Gegen Ende des 19. Jahrhunderts stellte die Porzellan Manufaktur Nymphenburg auch zunehmend elegantes Jugendstilgeschirr her.

Obwohl während des Zweiten Weltkriegs stark beschädigt, konnte die Manufaktur nach dem Krieg die Arbeit recht schnell wieder aufnehmen. Besonders kostbare Modelle hatten aufgrund der Lagerung in einem anderen, weniger zerstörten Teil des Schlosses die Kriegswirrungen überlebt.

Schnell entdeckten auch die Besatzungsmächte die Vorzüge des Nymphenburger Porzellans und so wurden die Mitglieder der amerikanischen Besatzungsarmee in den Nachkriegsjahren zu den Hauptabnehmern.

Heute nimmt die Königliche Porzellan Manufaktur Nymphenburg eine weltweite Spitzenposition in ihrer Branche ein. Der hohe künstlerische Anspruch, mit dem die Manufaktur ihre Produkte herstellt, zieht auch viele bekannte Persönlichkeiten an. So stattete beispielsweise Königin Elisabeth II der Manufaktur im Jahre 1965 einen Besuch ab, ebenso war der Sultan von Oman 1996 von den in reiner Handarbeit gefertigten Porzellanobjekten überwältigt. Sogar Papst Benedikt besuchte im Jahre 2006 die Manufaktur.

Schauen auch Sie während Ihres Aufenthalts in München unbedingt in der Königlichen Porzellan Manufaktur Nymphenburg vorbei und entdecken Sie selbst die edle Schönheit der kunstvoll gefertigten Objekte. Die Manufaktur liegt ebenso wie das Schloss Nymphenburg nur ein paar Gehminuten vom Hotel Laimer Hof entfernt.